Förderungen

Allgemeine Voraussetzung für die Auszahlung von Subventionen ist, dass der Förderungswerber Mitglied des steirischen Jagdschutzvereines und Jagdausübungsberechtigter (Pächter, Eigentümer oder Jagdverwalter) ist, die vorgelegten Rechnungen müssen auf den Namen des Förderungswerbers ausgestellt sein.

Gefördert werden:

• Wildäsungsmischungen, Getreide,- Mais- und Ölsaatgut (ausgenommen Kürbis)
• Strauchgewächse, Verbissgehölze und Heckengehölze

Förderanträge müssen bis 31. Oktober bei der Zweigstelle sein, die auch für die Kontrolle zuständig ist, der Subventionsbetrag beträgt in Weiz 75% der anfallenden Kosten, jedoch höchstens 444 Euro/Revier im Vereinsjahr.

Förderungen für Jagdhunde: 150 Euro Prüfungssubvention.
Folgende Leistungsprüfungen sind derzeit anerkannt, Änderungen sind jederzeit möglich:

  • Schweißhunde: Vorprüfung, erschwerte Schweißsonderprüfung, Hauptprüfung
  • Vorstehhunde: Feld- und Wasserprüfung, erschwerte Schweißsonderprüfung, Vollgebrauchsprüfung
  • Erdhunde: erschwerte Schweißsonderprüfung, Terrier-Vollgebrauchsprüfung
  • Dachshunde: Prüfung ober der Erde, erschwerte Schweißsonderprüfung, Prüfung unter der Erde
  • Stöberhunde: erschwerte Schweißsonderprüfung, Wachtel-Vollgebrauchsprüfung, Spaniel-Vollgebrauchsprüfung
  • Bracken: erschwerte Schweißsonderprüfung, Österreichische glatthaarige Bracke: Vollgebrauchsprüfung, Schweißprüfung
  • Steirische Rauhaarbracke: Vollgebrauchsprüfung, (Peintingerbracke) Schweißprüfung
  • Tirolerbracke: Gebrauchsprüfung, Schweißprüfung
  • Alpenländische Dachsbracke: Vollgebrauchsprüfung, Schweißprüfung
  • Terrier: Anlagen-/Jugendprüfung, erschwerte Schweißsonderprüfung, Terrier-Vollgebrauchsprüfung

Eine bestandene Bringtreueprüfung gemäß PO des ÖJGV gilt für alle Hunderassen als subventionswürdige Leistungsprüfung.

Jagdhornbläsergruppe Neudorf

Bei der Jagdhornbläsergruppe Neudorf bei Passail gab es im vergangenen Jahr einige Änderungen. Unser langjähriger Hornmeister, Matthäus Prügger hat seine Tätigkeit als musikalischer Leiter unserer Jagdhornbläsergruppe aus Altersgründen beendet. Matthäus Prügger hat seit unseren ersten musikalischen Versuchen stets mit seinem Wissen und Können dafür gesorgt, dass wir in den letzten 20 Jahren unsere Aufgabe als Jagdhornbläsergruppe in einem angemessenen Rahmen erfüllen konnten. Unter seiner Leitung konnten wir bei 3 Bläserwettbewerben zweimal das goldene und einmal das silberne Leistungsabzeichen erreichen. Wir möchten uns bei ihm für die über zwanzigjährige Tätigkeit
für die Neudorfer Jagdhornbläser herzlichst bedanken. Als Hornmeister der Gruppe fungiert ab sofort Stefan Schlegl, der sich seine musikalischen Kenntnisse in der Markmusikkapelle Semriach und natürlich auch von seinem Vorgänger
als Hornmeister angeeignet hat. Weiter gab es im Jahr 2012 auch einen Wechsel in der Funktion des Einsatzleiters. Neuer Einsatzleiter ist jetzt Kaindlbauer Wolfgang. Wolfgang ist auch seit Entstehung der JHBG Neudorf im Jahre 1992
dabei, genauso lang wie unser Mitglied, Eduard Loserl, der aber zu unser aller Bedauern die Bläsergruppe 2012 verlassen hat. Wir hoffen alle: nicht endgültig! Somit besteht die JHBG Neudorf zur Zeit aus fünf Bläsern. Gerüchte, wonach sich die JHBG Neudorf aufgelöst hat, stimmen natürlich nicht. Wir werden weiterhin unseren Verpflichtungen in unserer näheren und weiteren Umgebung wie Geburtstagsfeiern, Begräbnisse, Treibjagden und anderen Anlässen nachkommen.

Eventuelle Anfragen bitte an EL Wolfgang Kaindlbauer, Tel.: 0664/2787836

Bericht des Bezirksjägermeisters

Die heimische Natur und unsere Wildtiere mit allen Sinnen erleben – Baron Erwein Gudenus öffnet seine Tore für Schulen und die interessierte Bevölkerung

Die Jäger und Jägerinnen des Bezirkes Weiz gestalten im Schlosshof Thannhausen eine Ausstellung für Schulklassen und die nichtjagende Bevölkerung. Das Projekt „Die heimische Natur und unsere Wildtiere mit allen Sinnen erleben“
zielt darauf ab, das Interesse an unserer Natur sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen wieder zu wecken. Dabei soll durch ein umfangreiches Projekt das Wissen über die heimische Natur und die Wildtiere, die darin leben, aufgefrischt
und spannend vermittelt werden, sodass Kinder wieder Freude an der Natur finden und heimische Lebewesen keine Fremdbegriffe mehr sind. Die Idee des Projektes entstand in Abstimmung mit dem Bezirksjägermeister und den Verantwortlichen des Forstes, nachdem bereits vor 10 Jahren eine erfolgreiche Ausstellung zum Thema Jagd und Natur durchgeführt wurde. Zum Projektteam gehören unter anderem der Bezirksjägermeister, dessen Stellvertreter, die
BezirksschulinspektorInnen, LehrerInnen sowie Mitglieder der Jägerschaft. Weiters sind Interessenspartner wie Forst, Land- und Forstwirtschaftskammer, umliegende Gemeinden, JungjägerInnen sowie die gesamte Jagdkultur in die
Veranstaltung mit eingebunden. Die Hauptzielgruppe des Projektes sind Schulkinder von der ersten Klasse Volksschule bis hin zur sechsten Schulstufe. Dabei liegt der Schwerpunkt des Projektes auf einer Ausstellung im Areal des
Barons Gudenus in Thannhausen, der Teile des Schlosses sowie den Schlossgarten für die Ausstellung zur Verfügung stellt. Die Ausstellung bietet einen umfangreichen Zugang zur Natur. Unter anderem wird der Lebensraum von Tieren
vorgestellt, man kann Jagdhunde bei der Arbeit erleben, Jagdhornbläser bieten einen Einblick in die Jagdkultur, sie werden die verschiedenen Lockrufe vorführen, es gibt Schnitzereien vor Ort und es werden Jagdinstrumente und Jagdbekleidungen ausgestellt. Um die Natur mit allen Sinnen zu erleben, wird Holz in den unterschiedlichsten Varianten vorgestellt, es gibt einen Suchparcour und es können Fledermausstationen, Bienenstöcke bzw. Insektenhäuser
angesehen werden. Die JägerInnen werden auch einen Einblick in die umfassende Ausbildung geben. Ein spannendes Abschlussquiz soll das Erlernte festigen, alle teilnehmenden Klassen erhalten wertvolle Sachpreise, die an den Besuch
der Ausstellung erinnern sollen. Die Ausstellung ist für eine Woche geplant und wird am 16.09.2013 mit einer Vernissage von besonderen Bildern über den Zetz eröffnet. Sie ist für die Schulen jeweils am Vormittag zugänglich. Damit auch die nichtjagende Gesellschaft dieses Angebot nützen kann, wird die Ausstellung auch am Freitag und Samstag zusätzlich öffentlich zugänglich sein. Dadurch kann auch anderen Interessierten ein Einblick in die heimische Natur gewährt werden und Kinder können gemeinsam mit ihren Eltern die neu gewonnenen Kenntnisse teilen und gemeinsame positive Erlebnisse mit dem Thema assoziieren. Auf Basis dieser Ausstellung sollen dann im kommenden Schuljahr diverse  Schwerpunkte gesetzt werden. Unsere heimische Natur und unsere Wildtiere sowie die Jagdkultur können im Unterricht implementiert werden. Die Schulen werden dabei von Mitgliedern der Jägerschaft als Ansprechpersonen unterstützt und auf Wunsch mit den SchülerInnen diverse Führungen wie Winterfütterungen, Spurensuche, Vorträge zum Thema Wildtiere und deren Lebensraum durchgeführt werden. Durch die umfangreiche Bandbreite sollen die unterschiedlichen Themen spannend, interessant und praxisnah an die Kinder herangetragen werden. Mit diesem umfassenden Programm will man Kindern und Erwachsenen die Jagd und unsere wunderbare Natur in einer Art und Weise näher bringen, die es so noch nicht gegeben hat. Dadurch soll das Verständnis und Wissen über die Zusammenhänge des Lebensraumes unserer Wildtiere gesteigert und damit ein höheres Bewusstsein der Menschen für die Natur geschaffen werden. Damit auch die nachhaltige Nutzung des Wildbretes nicht zu kurz kommt, wird gemeinsam mit „Gscheit Feiern“ ein entsprechendes kulinarisches Angebot bereit stehen. Das Projekt wird finanziert durch freiwillige Leistungen von der Jägerschaft, durch die Förderung vom Land Steiermark, durch Sponsoring von Firmen und Banken sowie durch die Unterstützung von der Landesjägerschaft und des steirischen Jagdschutzvereins. Alle Jägerinnen und Jäger sind zur Mitarbeit herzlich eingeladen. Gesucht werden Personen mit guten Ideen, die im genannten Ausstellungszeitraum sich die Zeit zum Mitarbeiten nehmen, JägerInnen, die im Anschluss an die Ausstellung bereit sind, in die Schulen zu gehen, um mehr über
das Thema Jagd zu berichten. Interessierte Personen sollen sich bitte im Bezirksjagdamt oder bei der Projektleitung bei Susanna Reisinger (0664 1484881) melden. Da dieses Projekt sehr lobenswert für die Jägerschaft ist und mir sehr am Herzen liegt, bitte ich die Jägerschaft um rege Unterstützung, Mithilfe und Teilnahme.

Weidmannsheil
BJM Josef Kleinhappl

Bericht des Obmannes

Liebe Weidkameradinnen und Weidkameraden…
3 Jahre gehen schnell vorbei. Das konnte ich gerade eben wieder erfahren, als wir von der Zweigstellenleitung zusammen saßen, um zu besprechen, wie unser Wahlvorschlag für die neue Periode aussehen würde. Damit ist also unsere erste Amtszeit vorbei. Einerseits kommt einem das unheimlich schnell vor, auf der anderen Seite dann auch wieder nicht, wenn man genau nachdenkt, was wir alles in der Zeit bewältigt haben. Wir hatten uns zu Beginn das Ziel gesetzt, dass wir in  den Teilbereichen Kontinuität zu den hervorragenden Aktivitäten unserer Vorgänger halten, dass wir aber auch versuchen, uns auf Landesebene mehr einzubringen, uns in der Öffentlichkeit noch stärker zu präsentieren und die einzelnen  Teilbereiche weiter ausbauen. Ich freue mich sehr, dass unser Rückblick auf das, was gelungen ist, durchaus positiv ausfallen darf. Auf Landesebene sind wir nun mit Maria Graber als Ersatzmitglied im Vorstand der Landesjägerschaft wohl durch eine der aktivsten und profiliertesten Jägerinnen in unserem Bezirk vertreten und auf der Liste für die bevorstehende Neuwahl des Landesvorstandes des Jagdschutzvereins steht Ing. Franz Kesselstatt, unser stellvertretender  Bezirksjägermeister. Somit haben wir künftig gewährleistet, dass in beide Vertretungen der steirischen Jägerschaft unsere Stimme mit gehört wird und wir uns aktiv einbringen können, wenn es gilt, die Weichen für die Zukunft zu stellen. Die Teilbereiche unseres Vereins haben wir allesamt gestärkt. Wir haben uns darauf besonnen, eine der Kernaufgaben des Steirischen Jagdschutzvereines, nämlich die Aus- und Weiterbildung in das Zentrum unserer Aktivitäten zu stellen. So haben wir den Übungsplatz für unsere Hundeausbildung erneuert, wir haben die Jagdhornbläser mit jungen Leuten verstärkt und in ein neues Gewand gesteckt, wir haben unseren einmaligen Schießstand permanent weiter modernisiert
und erweitert und nicht zuletzt haben wir auch die Kurse für Aufsichts- und JägerInnen weiter professionalisiert und erfahren hier mehr Zulauf denn je. In der Öffentlichkeitsarbeit haben wir versucht, durch viele Veranstaltungen wie  Jahreshauptversammlung, Jagdhornbläserwettbewerb, Bezirkshubertusfeier und viele andere auf uns JägerInnen und unseren wertvollen Beitrag zur Erhaltung unseres Lebensraumes gemeinsam mit dem Wild aufmerksam zu machen. Möglich war diese Vielfalt an Aktivitäten nur wegen des tollen Teams in der Zweigstellenleitung. Jede und jeder einzelne hat hier einen unglaublich tollen Beitrag dazu geleistet, dass die Zweigstelle Weiz mit Sicherheit zu einer der aktivsten Zweigstellen in der ganze Steiermark gehört. Ich bedanke mich an der Stelle bei allen, die dabei mitgeholfen haben. Es war und ist eine Ehre, als euer Obmann hier mitgestalten zu können. Bei der Hauptversammlung in Gutenberg – mein  Dank an dieser Stelle an Franz Klammler und seinem Team für die hervorragende Organisation – wurde der Vorstand neu gewählt und es ist eine große Freude, dass alle bisherigen Mitglieder im Vorstand sich bereit erklärt haben, auch weiterhin zur Verfügung zu stehen. Für mich persönlich eine Grundbedingung, selbst weiter zu machen, denn nur im Team ist vieles möglich und macht die Freude, welche notwendig ist für so ein Ehrenamt. Ich danke im Namen von allen für die einstimmige Zustimmung unserer Mitglieder und die damit erklärte Unterstützung für die nächsten 3 Jahre. Wir wollen darauf aufbauen, wo wir heute stehen. Wir wollen aber auch daran arbeiten, was uns noch nicht gelungen ist. Einer  der wichtigsten Punkte hier wird sein, welche Wege wir finden, um wieder mehr Aktivitäten und Leben in die öffentlichen Auftritte unserer Jägerschaft zu bringen. Es war eine große Ernüchterung für uns, wie wenige unserer Mitglieder die vielen Möglichkeiten genutzt haben, uns im Rahmen der von uns organisierten Veranstaltungen als starke Einheit zu präsentieren. Ich werde nicht müde, immer wieder zu betonen, dass unser Bild in der Öffentlichkeit nicht besser werden wird, wenn wir immer nur in den Jagdkellern darüber diskutieren, wie schlimm Jagdstörer sind und wie schlecht der eine oder andere Funktionär darauf reagiert hat. Wir müssen das Gegenteil machen. Wir müssen zu den Menschen gehen und ihnen wieder erklären, was die Jagd bedeutet und wo unser Lebensraum hin steuern würde, wenn die Jagd abgeschafft werden würde, wie es einige ja wollen. Der Steirische Jagdschutzverein als stärkste Interessensvertretung der steirischen JägerInnen ist dafür eine hervorragende Basis und wird von den einzelnen Mitgliedern leider viel zu wenig genutzt und unterstützt. Dass wir bei der Motivation der zahlreichen Jäger(innen) in unserem Bezirk, hier aktiver mitzugestalten, erfolgreich sein werden, wünsche ich mir für die nächsten 3 Jahre. Allen JägerInnen im Bezirk wünsche ich für die bevorstehende Jagdsaison einen stets guten Anblick und ein Weidmannsheil!

Euer Obmann
Andreas Kinsky

Jahreshauptversammlung 2013

Die Ortsstellenleiter Peter Hirz, Ing. Reithofer und Hegemeister Franz Klammler mit ihren Helfern bereiteten die Abhaltung der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Loretowirt in der Gemeinde Gutenberg durch jagdliche Gestaltung und technische Ausstattung der Örtlichkeit am Freitag, 5. April vor. Nach der Eröffnung durch die Jagdhornbläsergruppe Weiz begrüßt Obmann DI Andreas Kinsky die zahlreich erschienen Jäger und Ehrengäste und nimmt die Totenehrung vor.
Vizebürgermeister Ing. Gerhard Holzerbauer stellt die Gemeinde mit 1257 Einwohnern und 1456 km2 Fläche vor. Es gibt ein reges Vereinsleben, Landwirte und Jäger haben ein gutes Einvernehmen, zahlreiche Sehenswürdigkeiten runden das Bild ab, Kaufhaus und Arzt sind im Ort, aus dem schon berühmte Persönlichkeiten hervorgegangen sind. Franz Klammler beschreibt sein Hegegebiet, das sich von 450 bis 1445 m Seehöhe erstreckt und folgende Reviere umfasst: Neudorf, Arzberg, Gutenberg, Stenzengreith, Kleinsemmering und Garrach. Nach großen Schäden durch den Sturm Paula wächst jetzt eine wunderbare Naturverjüngung heran und bietet Einstand für Reh, Muffel, Gams und Auerwild.
In seinem Bericht blickt Obmann DI Andreas Kinsky auf die letzten 3 Jahre zurück, erinnert an die gesetzten Ziele wie selbstbewusstes Auftreten der Jägerschaft in der Öffentlichkeit. Das Bezirkshubertusfest 2010, die Landesjahresversammlung mit Rahmenprogramm 2011 und das Jagdhornbläserjubiläum mit internationalem Bewerb 2013 waren Ausdruck der Bestrebungen, das Bild der Jäger mit einem positiven Image zu versehen.

In den Bereichen Jungjägerausbildung, Hundewesen, Jagdhornblasen und Schießen wurde kontinuierlich auf höchstem Niveau gearbeitet – viele Erfolge zeugen davon. Der Verein versucht, junge Leute zu integrieren, ebenso wurde die Zusammenarbeit mit der Landesebene vertieft. Schmerzlich war die Erfahrung, dass mitunter die Mitglieder mit ihrer persönlichen Teilnahme zu wünschen übrig ließen, – die Zusammenarbeit der Vorstandsmitglieder, Ortsstellenleiter, Referenten und unterstützenden Helfer war vorbildlich.

Hornmeister Wolfgang Kammerer berichtet von mehr als 80 Einsätzen, Höhepunkt im abgelaufenen Jahr war die 3-tägige Bläserveranstaltung im Juni.

Einsatzleiter Wolfgang Kaindlbauer hat diese Funktion bei den JHB Neudorf von Walter  Schlegl übernommen, der 17 Jahre lang mit viel Einsatz und Begeisterung diese Arbeit machte.

Ing. August Pfeiffer gab einen Rückblick über die zahlreichen Erfolge der Schützen im Jahr 2012. Wir berichteten davon schon in unserer  Herbstausgabe, ebenso wie über die Aktivitäten am Hundekursplatz Buchenwaldhütte unter der Leitung von Hundereferent Mf LR Johann Kulmer. Die Zweigstellennachrichten „Blick ins Revier“ sind zweimal erschienen, Dank gebührt allen, die immer wieder Beiträge an die Redaktion übermitteln. Der Mitgliederstand in der Zweigstelle stieg von 788 Personen am 1.1.2012 auf 813 Personen mit 31.12.2012. Es waren 43 Zugänge und 18 Abgänge zu verzeichnen. Dies wurde von  Schriftführerin Maria Graber mitgeteilt. Da die Zweigstelle in allen Bereichen sehr aktiv ist, hat auch der Organisations- und Verwaltungsaufwand zugenommen.

Die Zugriffe auf die Webseiten sind Jahr für Jahr stark steigend, auch in der Presse ist der Verein mit zahlreichen Meldungen und Berichten laufend zu finden. Ebenso nimmt die Anzahl der Besucher in der Raiffeisen Bezirksschießstätte Greith kontinuierlich zu. Mit der Anzahl von 784 ausgegebenen Chipkarten im Jahr 2012 besteht ein solider Kundenstock, die Auslastung zu den Öffnungszeiten ist gut, des weiteren wurden zahlreiche Gruppen betreut. Ein gutes Team arbeitet ständig daran, die Anlage zu warten und die Kunden zufriedenstellend zu betreuen. Kursleiter Rupert Friedl resümiert über einen erfolgreichen Kurs 2012, 38 Jungjäger haben die Prüfung bestanden, ebenso wie 8 Aufsichtsjäger. Auch in diesem Jahr ist der Jagdkurs wieder gut besucht.

Kassier Ing. Franz Kesselstatt blickt auf ein finanziell erfolgreiches Jahr zurück, es konnte ein guter Gewinn erwirtschaftet werden, wovon ein Teil wiederum zur Rückzahlung der Schulden der Schießstätte verwendet wurde. Die Kassaprüfer Johann Eder und Franz Klammler beantragen die Entlastung von Kassier und Vorstand, welche einstimmig erfolgt. Wahlleiter Otmar Bauer verliest den eingebrachten Wahlvorschlag. Da es keine weiteren Vorschläge gibt, wird dieser einstimmig angenommen.

Ergebnis der Neuwahlen:
Obmann: DI Andreas Kinsky
Obmannstellvertreter: Heinz Kohlfürst, Ernst Pichler, Rupert Friedl, Reinhard Wiener
Kassier: Ing. Franz Kesselstatt
Kassierstellvertreter: Brigitte Medved
Schriftführer: Maria Graber
Schriftführerstellvertreter: Ing. Jürgen Steinmann,
Zeitung BIR: Monika Saladin,
Weitere Vorstandsmitglieder: Otmar Bauer, Hans Graf, Christian Kohlfürst, Rudolf Farnleitner, Franz Rosenberger.

BJM Josef Kleinhappl weist in seinen  Grußworten auf die gute Zusammenarbeit zwischen Jägerschaft und Jagdschutzverein im Bezirk hin und kündigt einige Termine an. DDr. Burkhard Thierrichter referiert zum Thema Neuerungen im Jagdgesetz. Bezugnehmend auf das Thema bewilligungspflichtige Fütterungen und Auflassungen stellt er fest, dass es Probleme mit abrupt aufgelassenen Rotwildfütterungen gibt, da in Folge die Schäden enorm zugenommen haben. Fütterungsverbot: Für extreme Notfälle können Ausnahmen beantragt werden, z.B. bei starkem Schnee. Die Problematik der Schwarzwildzunahme muss sehr ernst genommen werden, es besteht höchster Handlungsbedarf, eine Taskforce unter der Leitung von BJM Gruber wurde  egründet, die Landesjägerschaft hat eine Richtlinie erarbeitet.  Das Kapitel Jagdstörungen konnte durch die persönliche Intervention des Referenten noch in letzte Minute im Gesetz verankert werden.

Ehrungen:
25 Jahre Mitglied: Johann Baumegger, Richard Bloder, Robert Fladerer, Peter Friedl, Egon Hartweger, Karl Häusler, Anton Hutter, Karl Hutter, Klaus Kofler, Josef Macher, Gottfried Maier, Rudolf Mandl, Udo Pommerening, Johann Reiter, Josef Rinner, Wilhelm Schinnerl, Walter Schlegl, Gerhard Schoiswohl, Alexander Schwaiger, Siegfried Steiner, Manfred Tödling, Peter Zorn

40 Jahre Mitglied: Ing. Norbert Adelmann, Josef Ederer, Dir. Christian Faul, Ernst Grabner, Heinz  Kohlfürst, Anton Kothgasser, Franz Mohr, Josef Moosbauer, Konrad Pirchheim, Peter Ponsold, Johann Pusswald, August Rahm, Franz Reisinger, Albin Reiter, Franz Sallegger, Peter Sommerbauer, Anton Vorraber, Johann Weingartmann,  Vinzenz Windisch

50 Jahre Mitglied: Sepp Berger, Johann Eder, Peter Glettler, Gottfried Jaindl, Vinzenz Klammler, Johann Knapp, Franz Leitner, Anton Polzhofer, Josef Reisinger, Willi Schaffernak, Ernst Schöberl

60 Jahre Mitglied: Franz Tendl

Ehrenzeichen in Bronze: Doris Paar , die 2012 erkrankt war, konnte dieses Jahr ihre Ehrung entgegennehmen.

DDr. Thierrichter und BJM Josef Kleinhappl überreichen das Verdienstabzeichen der Steirischen Jägerschaft an Obmann Kinsky, welcher sichtlich überrascht ist. Unter Allfälliges wurde auf die Waffenmeldung bis 30.06.2014 hingewiesen,  sowie darauf, dass Schäden durch Krähen sofort zu melden sind. Die nächste Jahresversammlung 2014 findet in der Stadt Weiz im GH Ederer statt. Umrahmt und beschlossen wurde die Versammlung von der Jagdhornbläsergruppe Weiz,
das gemütliche Beisammensitzen der anwesenden Mitglieder wurde noch einige Zeit fortgesetzt.